30.07.2012
Yahoo-Studie: Bedeutung des Web als Informationsquelle für Finanzen steigt
© 2012 Yahoo! Inc.
Die Welt der Finanzen kann ziemlich unübersichtlich und verwirrend sein. Um relevante Informationen und Orientierung im Finanzdschungel zu finden, klicken sich die Deutschen verstärkt durchs Netz. Die aktuelle Yahoo!-Studie "Finanzberater Internet" zeigt: Die Hälfte der Befragten (50 Prozent), die sich schon einmal zum Thema Finanzen informiert haben, tun dies im Internet. Auch Online-Banking ist auf dem Vormarsch: Bereits 50 Prozent gehen regelmäßig online, um Überweisungen & Co. zu tätigen. 19 Prozent setzen sogar ausschließlich auf Online-Banking.
Wege durch den Finanzwirrwarr findet etwa jeder zweite Befragte, der sich schon einmal im Internet zum Thema Finanzen informiert hat, in Suchmaschinen (49 Prozent) oder auf Vergleichsseiten (46 Prozent). An dritter Stelle rangieren bei der Informationssuche die Webseiten von Banken (42 Prozent). Ebenso wird bei der Übersetzung für Fachbegriffe oder bei der Erklärungssuche komplizierter Zusammenhänge aus dem Finanz- und Bankensektor das Web konsultiert: 41 Prozent suchen in solchen Fällen bei Suchmaschinen im Internet nach Hilfe. Auch der Finanzjournalismus ist online gefragt: 23 Prozent der Informationssuchenden im Internet besuchen redaktionelle Angebote zum Thema Finanzen. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Internet zum Berater für alle Lebenslagen geworden ist", sagt Heiko Genzlinger, Geschäftsführer & Vice President Sales Yahoo! Deutschland. "Das Netz dient nicht nur zu Unterhaltungs- und Kommunikationszwecken, sondern ist auch der Informationsweg Nummer 1, wenn es um den vertrauensvollen Bereich der Finanzen und Geldanlagen geht."
Online-Banking punktet mit Flexibilität
Ebenso setzt sich Online-Banking zusehends durch. Zwar erledigen noch 41 Prozent der Befragten ihre Bankgeschäfte offline, doch bereits 50 Prozent nutzen regelmäßig Online-Banking, 19 Prozent sogar ausschließlich - und das sind keineswegs nur die jungen Befragten. 65 Prozent der Nutzer von Online-Banking geben an, dass sie am Online-Banking besonders die zeitliche Flexibilität schätzen, dicht gefolgt von der örtlichen Flexibilität, die für knapp 55 Prozent bedeutsam ist.
Mobile-Banking hat sich dagegen noch nicht durchgesetzt: Nur drei Prozent erledigen ihre gesamten Bankgeschäfte ausschließlich mobil, sieben Prozent tun dies regelmäßig. Besonders Sicherheitsbedenken (60 Prozent) und eine fehlende technische Ausstattung (30 Prozent) halten dabei Befragte, die Mobile-Banking bisher nicht nutzen, von einer stärkeren Nutzung ab. (ML)
Hintergrund
- Die Yahoo!-Studie "Finanzberater Internet" wurde im Mai 2012 durchgeführt. Dafür wurden 556 Yahoo!-Nutzer in einer Online-Befragung auf Yahoo! Deutschland befragt. Die detaillierten Ergebnisse stehen auf Slideshare zum Download bereit.